Karlsruher Entwicklertag

Vortrag von Kristina Klessmann, Kristina Barisic und Boris Gloger am Agile Day im Rahmen des Karlsruher Entwicklertages:

Teamleiter, Projektleiter, Führungskräfte in der Transition – Freund oder Feind des ScrumMasters?

Die Besetzung der ScrumMaster-Rollen geschieht in den meisten Unternehmen stiefmütterlich. Die Personen, die es im Unternehmen gibt, müssen untergebracht werden. Entweder raubt man also Führungskräften ihre Personalverantwortung und somit ein großes Stück ihrer Legitimation – oder man besetzt die Rollen mit Personen, die noch wenig Erfahrung und somit kaum Entscheidungsmacht haben. Als verunsicherte ScrumMaster, nicht wissend, ob sie jetzt für ihre Teams eintreten sollen, oder die Manager glücklich machen, schreien sie nach mehr Legitimation. So lange die Verantwortung und Entscheidungskompetenz jedoch beim Management gebündelt bleibt, bleiben die ScrumMaster zahnlose Tiger. Die für den Veränderungsprozess notwendigen Führungspersonen sind nicht ausreichend vorhanden oder eingebunden.

Ob degradiert oder unerfahren – in beiden Fällen erfährt die Rolle des ScrumMasters eine indirekte Abwertung. Das Gegenteil wird jedoch gebraucht: knallharte Entscheider und Verantwortliche!
Die Bedeutung der ScrumMaster-Rolle muss daher von Anfang an für das Unternehmen und den Veränderungsprozess klar sein und bei der Besetzung der Rollen entsprechend berücksichtigt werden.

In unserem Vortrag gehen wir mit unseren Erfahrungen, Impulsen und alternativen Herangehensweisen auf folgende Fragen ein:

  • Wer kommt aus der aktuellen Organisation für die ScrumMaster-Rolle in Frage?
  • Wie wähle ich die richtigen ScrumMaster für meinen Veränderungsprozess aus?
  • Wer in der Organisation kann mich dabei unterstützen und was müssen sie dafür über die bevorstehende Veränderungen und Rollen wissen?

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3. Wissensmanagement-Tage Krems "Wissen verändert"

Internationale Konferenz für angewandtes Wissensmanagement mit Fachausstellung

“Wissen verändert” – das diesjährige Leitthema betrifft eine häufige Dynamik im Wissensmanagement. Neben der klassischen Aufgabe des Bewahrens und Teilens vorhandenen Wissens geht es meist auch um Veränderung und das Fördern von Innovationen. Dies betrifft alle Ebenen, vom persönlichen Wissensmanagement über Projekte und Gruppen bis hin zum gesamten Unternehmen.
Themen

  • Keynote Univ.-Prof. Dr. Helmut Willke: Vom Wissensmanagement zur intelligenten Organisation
  • Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Klaus North: Wissensmanagement zwischen Experiment und Routine
  • Wissensmanagement als Begleiter und Treiber von Change-Projekten
  • Erfolgsfaktoren für eine wissensfreundliche Unternehmenskultur 
(Learning Organisation, Wissensvernetzung, Enabling Spaces…)
  • Wissenskommunikation 
(Informationsflussanalyse, Change Communication, Emotion & Wirksamkeit)
  • Best Practices im Spannungsfeld von Technik, Organisation u. Mensch 
(auch außerhalb des Leitthemas)
  • Spezialthema: Wissensmanagement in Non-Profit-Organisationen 
(Verwaltung, Behörden, Spitäler, NGO)

Vortrag von David Holzer, Boris Gloger Consulting, am 27.5.2014, 10:15-11:00

Mimikresonanz
Was uns der Code der Mimik über unsere Gefühle verrät

Emotionen sind für unsere Lebensqualität ausschlaggebend. In keiner Situation kommen wir ohne sie aus. Erkennen zu können, wie sich andere fühlen, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, um erfolgreich zu interagieren. In dem Zusammenhang ist es unsere Mimik, die besonders prädestiniert ist, das volle Spektrum der Emotionen auszudrücken. Mimikresonanz – mimische Signale erkennen, interpretieren und achtsam damit umgehen zu können – wird somit zu der Schlüsselfähigkeit wirksamer Kommunikation.

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