Als Ken vor ein paar Jahren sein erstes Buch schrieb und seine ersten Trainings abhielt, war alles in Scrum von der Sicht des Teams aus beschrieben. Die faszinierende Grundidee war, dass das Team sich nur mit der Person absprechen sollte, die wusste was es zu tun hatte – dem Product Owner. Mit ihm als Alleinverantwortlichen wurde alles ausverhandelt. Das machte Sinn und einige Teams wurden dadurch viel erfolgreicher. Das führt sofort zur Frage: Wer gibt dem Product Owner sämtliche Informationen und was ist das Wichtigste, das entwickelt werden muss?
Die Antwort ist simpel: Der Markt. Völlig klar, wenn der Markt mehr für die Funktionalität x bezahlt, als für y, dann wird x vor y entwickelt.
Einen Moment – wer oder was ist der Markt? Der Markt besteht aus Customers, die unser Produkt kaufen, oder nicht? Wenn ich mit meinem Entwicklungsteam arbeite, weiß ich normalerweise warum ein Kunde eine bestimmte Funktionalität haben möchte. Ich kann ihnen sagen, wieviel der Kunde bereit ist dafür zu bezahlen. Das reicht meist völlig aus, damit das Team sich mit dieser Story engagiert beschäftigt. Als Boris das Training für uns abhielt, stellte er uns die Rolle des Customers vor. Das erschien mir absolut sinnvoll, da ich jetzt weiß, mit wem ich es zu tun habe. Ich bin zwar immer noch der Alleinverantwortliche für mein Team, aber ich muss nicht ein ganzes Set von Tools anwenden, wenn ich die Prioritäten meines Product Backlogs festlegen muss.



















No Comments so far ↓
There are no comments yet...Kick things off by filling out the form below.