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	<title>bor!sgloger &#187; Agile Techniques</title>
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	<description>Doing as a way of thinking</description>
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		<title>Cäsars Entscheidung oder wie aus Wünschen erfolgreiche Handlungen werden</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 05:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Rösner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[ScrumMaster]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wer sich selbst gut managen kann, kann auch andere gut managen. Folgt man diesem Satz, ist es nachvollziehbar, dass das Thema Selbstmanagement Hochkonjunktur hat, vor allem im Kontext von Führung. Ein spannendes Element im Selbstmanagement ist die Frage, wie man von seinen Bedürfnissen und Wünschen ins Handeln kommt. Jeder kennt die Situation, dass er &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/04/03/casars-entscheidung-oder-wie-aus-wunschen-erfolgreiche-handlungen-werden/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer sich selbst gut managen kann, kann auch andere gut managen. Folgt man diesem Satz, ist es nachvollziehbar, dass das Thema Selbstmanagement Hochkonjunktur hat, vor allem im Kontext von Führung. Ein spannendes Element im Selbstmanagement ist die Frage, wie man von seinen Bedürfnissen und Wünschen ins Handeln kommt.</p>
<p>Jeder kennt die Situation, dass er etwas verändern möchte, dass er ziemlich genau weiß, wie es <b>nicht</b> sein sollte, eine vage Vorstellung davon hat, <b>wo er hin möchte</b>, wie er handeln müsste. Aber an der Umsetzung hapert es immer wieder. Man fühlt sich blockiert, ja sogar hilflos, bei manchen Themen über eine lange Zeit. Diese Situation kannte auch der große Cäsar, als er mit seinen Truppen am Rubikon, einem Fluss nördlich von Florenz stand und überlegte, ob er den römischen Senat in Rom angreifen und ihm damit den Krieg erklären sollte oder nicht. Sicher machte es sich Caesar nicht leicht mit seiner Entscheidung. Letztlich aber kam er ins Handeln, machte sich nach Rom auf und überschritt mit den berühmten Worten <b>&#8220;alea iacta est&#8221;, &#8220;Der Würfel ist gefallen&#8221;,</b> mit seinen Legionen den Rubikon in Richtung Süden. Dieser Ausspruch steht heute noch für Entscheidungen, die ein ganz bewusstes und konsequentes Handeln nach sich ziehen.</p>
<p>Das Rubikonmodell nach Grawe (Grawe, 1998, S. 71) gilt heute als wichtiges und funktionales Selbstmanagementmodell, das die Entstehung einer inneren Struktur von den Bedürfnissen bis hin zum konkreten Handeln aufzeigt und helfen kann, schwierige Entscheidungssituationen handlungsreif zu machen.</p>
<p><a href="http://borisgloger.com/wp-content/uploads/2013/04/Rubikon.jpg"><img src="http://borisgloger.com/wp-content/uploads/2013/04/Rubikon.jpg" title="Rubikon" class="size-full wp-image-19254 alignleft" height="178" width="468" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><b>Bedürfnis:</b> Unbewusste, vorbewusste Impulse</p>
<p><b>Motiv:</b> Erfassen, bewusst werden, erkennen, wünschen, wägen</p>
<p><b>Intention:</b> Bewusstes Wollen, Handlungsziel entwickeln, gezielte Entscheidung treffen</p>
<p><b>Präaktionale Vorbereitung:</b> Planen, Ressourcen und Möglichkeiten eruieren</p>
<p><b>Handeln:</b> Umsetzen, üben, sichern durch Wiederholen bis die Handlung stabilisiert ist</p>
<p>In der ersten Phase spürt man als Führungskraft oft ein meist noch unklares <b>Bedürfnis</b> im Hinblick auf eine Veränderung, zum Beispiel mit einem „schwierigen“ Mitarbeiter zu reden oder für die Meetings mehr Disziplin im Team zu fordern. Oft ist das Bedürfnis in dieser Phase noch nicht ganz klar oder auch noch nicht richtig bewusst.</p>
<p>Erst mit der Zeit bildet sich in der zweiten Phase daraus ein konkretes <b>Motiv</b>, z.B. ich will mehr Führung zeigen, eine nicht akzeptable Situation in Ordnung bringen. Oft weiß man aber in dieser Phase noch nicht, was genau man tun möchte. Außerdem gibt es immer mehrere Motive, die sich manchmal gegenseitig auszuschließen scheinen. Da stehen z.B. Motive wie Harmonie, die Mitarbeiter nicht zu demotivieren, Konflikten aus dem Weg zu gehen, im inneren Spannungsfeld. In dieser zweiten Phase sind die Menschen sehr mit dem Abwägen aller Motive beschäftigt. Mit Kopf und Bauch versucht man eine Entscheidung herbeizuführen. Manchmal dauert das Abwägen lange, aber irgendwann sind die Prioritäten dann klarer und es entsteht idealerweise ein Gefühl und eine Bewusstheit der Entschlossenheit: Ich tue jetzt etwas für mich und meine Führungsrolle und auch für die Verbesserung von Disziplin im Team und damit für eine bessere Teamleistung.</p>
<p>Dies ist der eigentliche<b> </b><b>Schritt über den Rubikon</b>. Nach diesem Schritt liegt in der Phase drei das, was der Mensch gern tun möchte, in einem neuen Reifestadium vor, als <b>Intention.</b> Es wird nun ein konkretes Handlungsziel definiert. Jetzt wird nicht mehr abgewogen, sondern es wird nach einer Lösung und nach Maßnahmen gesucht: Wie, wann und wo kann ich mit dem Mitarbeiter Klartext reden? Wie bringe ich das Disziplinthema in mein Team ein?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://borisgloger.com/wp-content/uploads/2013/04/Caesar-ueberschreitet-den-rubikon_1-640x447.jpg"><img src="http://borisgloger.com/wp-content/uploads/2013/04/Caesar-ueberschreitet-den-rubikon_1-640x447.jpg" title="Caesar-ueberschreitet-den-rubikon_1-640x447" class="size-full wp-image-19257 aligncenter" height="447" width="640" /></a></p>
<p>In der vierten Phase geht es dann um „<b>präaktionale Vorbereitung</b>“ und die Entwicklung von konkreten Ausführungsmöglichkeiten: <i>Ich werde einen Gesprächstermin mit dem Mitarbeiter in meinem Büro vorgeben und von Anfang an die Gesprächsregeln festlegen. Ich werde deutlich sagen, dass ich hier nicht als Kollege, sondern als Führungskraft rede. Ich achte bewusst darauf, dass ich die Steuerung des Gesprächs in meinen Händen behalte. Ich atme vor dem Gespräch tief durch und mache mir bewusst, dass es in Ordnung ist, das Gespräch so zu führen. Ich werde das Thema Disziplin ganz oben auf die Prioritätenliste des nächsten Meetings setzen. Ich werde die Zeit nehmen, die es braucht, damit alle sich äußern können und verstehen, worum es mir geht. Ich behalte die Moderation in meiner Hand und achte auf Regeln und Zeitmanagement. Ich werde konkrete Commitments am Flip Chart visualisieren.</i></p>
<p>Nun geht es an die gut vorbereitete, bewusste und gezielte Umsetzung, sprich konkrete <b>Handlung,</b> des Selbstmanagementvorhabens im Umgang mit dem Mitarbeiter oder dem Team. Je grundlegender ein Thema für das persönliche Selbstmanagement ist, z.B. eben mit schwierigen Personen oder Führungsautoritäten ist (siehe Beispiele), um so öfter ergeben sich Möglichkeiten, die gezeigten Handlungen auf andere Situationen zu übertragen und den Rubikon immer leichter zu überschreiten. Übung macht auch hier den Meister.</p>
<p>Der <b>Rubikonprozess als Selbstmanagementtool </b>unterstützt den bewussten Umgang mit sich selbst und den Situationen und Herausforderungen die oft scheinbar schwer zu bewältigen sind. Es ist immer auch gerade dann hilfreich, wenn es um Themen wie Unsicherheit, Souveränität, Auftreten, Durchsetzungsvermögen, Setzen von Prioritäten, Grenzen setzen, Verändern persönlicher hinderlicher Muster wie „Ich muss immer perfekt sein“ etc. geht. Im Sinne von Selbstcoaching ist die Reflektion des Rubikonmodells eine Chance, die persönliche Weiterentwicklung anzugehen. Caesar hats ja auch genutzt.</p>
<p>Grawe K. (1998) Psychologische Psychotherapie, Hogrefe: Göttingen</p>
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</ol></p>
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		<title>The Pros and Cons of Electronic and/or Physical Taskboards</title>
		<link>http://borisgloger.com/2013/04/02/interview-with-the-borsgloger-expert-panel-on-the-subject-of-internationally-distributed-teams-part-4/</link>
		<comments>http://borisgloger.com/2013/04/02/interview-with-the-borsgloger-expert-panel-on-the-subject-of-internationally-distributed-teams-part-4/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 05:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Gasche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum Meetings]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview with the bor!sgloger expert panel on the subject of internationally distributed Teams (Part 4) Part 1: Does distance cancel out efficiency of internationally dispersed Teams? Part 2: Should internationally distributed Teams be avoided? Part 3: Scrum Spaces of internationally distributed Teams &#8211; the Do&#8217;s and Don&#8217;ts Stephanie G.: You‘ve coincidentally already mentioned it in the &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/04/02/interview-with-the-borsgloger-expert-panel-on-the-subject-of-internationally-distributed-teams-part-4/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p id="TheProsandConsofElectronicand/orPhysicalTaskboards-Interviewwiththebor!sglogerexpertpanelonthesubjectofinternationallydistributedTeams(Part4)">Interview with the bor!sgloger expert panel on the subject of internationally distributed Teams (Part 4)</p>
<p>Part 1:<span style="color: #ff9900;"> <a href="http://borisgloger.com/2013/01/11/does-distance-cancel-out-the-efficiency-of-internationally-distributed-teams-part-1/"><span style="color: #ff9900;">Does distance cancel out efficiency of internationally dispersed Teams?</span></a></span></div>
<p>Part 2: <a href="http://borisgloger.com/2013/01/16/should-internationally-distributed-teams-be-avoided/" title="Should internationally distributed Teams be avoided?">Should internationally distributed Teams be avoided?</a><br />
Part 3:<a title="Scrum Spaces" href="http://borisgloger.com/2013/01/25/scrum-spaces-of-internationally-distributed-teams-the-dos-and-donts/"> Scrum Spaces of internationally distributed Teams &#8211; the Do&#8217;s and Don&#8217;ts</a></p>
<p><strong>Stephanie G.: You‘ve coincidentally already mentioned it in the previous round &#8211; the popular subject of whether electronic or physical Taskboards are better. Did you all use electronic tools or is there another probable option for internationally distributed Teams?!</strong></p>
<p><strong>Deborah W.:</strong> We used an electronic tool for the Product Backlog, but had a paper Taskboard hung up on the wall at the main location, which was filmed non-stop by a webcam. Thus, it was continuously displayed on a live-stream and gave the other Team members the possibility to keep the window open in the background of their computer screens at all times. Sadly, we never managed to put up a large screen on the wall. But by doing it this way, it meant that if one person moved a Task, it could be seen by everyone. In order for this to work, however, you need an excellent camera in a good position (best if screwed into the ceiling). In my case, it also only worked because the management really insisted on it &#8211; the Dev.Team had wished for  a digital Taskboard from the first Sprint onwards. However, the management had seen this as a measure for pushing its employees towards more communication.</p>
<p><strong>Hélène V.:</strong> What works even better in terms of pushing employees to communicate, is to have a physical Taskboard at every location. Every task has an identification number, so that during the Daily (and outside of it, of course, too) the conversation goes a little bit like this, &#8220;Today, I am taking Task 162 on user documentation and I will need Peter&#8217;s assistance for it, as I&#8217;m not entirely sure about the necessary layout&#8221;. The number is just the reference, so that everyone at every location can synchronously move the identical Task. This way, whenever a Task is finished during the day and a new one is started, the necessary synchronisation forces the Team members to communicate immediately &#8211; in whichever way they like (chat, telephone etc.).</p>
<p><strong>Ina K.:</strong> See, that‘s what I tried to introduce in my Team as well. However, it was certainly not easy trying to explain the necessity behind synchronising two manual Taskboards. In the end, we simply used the tool iceScrum and had the Taskboard depicted at all times on a large screen in both Scrum Spaces. Although the effect of pulling the Task to “done“ goes missing, it was pretty cool watching how &#8211; if someone at the other location moved a Task &#8211; it would show up simultaneously on our screen.</p>
<p><strong>Stephanie G.: Your answers sound like distributed Teams still underestimate the effect of physically experiencing versus watching something move on a screen. I have heard of Teams using both types at the same time &#8211; has one of you ever worked with &#8220;double&#8221; Taskboards?</strong></p>
<p><strong>Bernd K.:</strong> Yes, I‘ve seen Teams that use physical Taskboards, and JIRA for documentation. Thus, they use both&#8230;In my opinion, one can certainly do that, but you should watch out that it doesn&#8217;t start creating an overhead. Like Ina, I also have some experience with iceScrum, which is an alright open-source tool. My Team members weren‘t keen on it, but decided to use it anyway, as they needed it for generating documentation.  In my opinion, electronic tools may be useful for Backlog grooming, generating Burn-Down Charts, providing immediate Sprint Documentation etc., but they will never fully replace the agility and motivation that a physical Taskboard can offer.</p>
<p><strong>Kristina K.:</strong> I actually found the electronic Taskboard to be a nuisance. We used Urban Turtle, since the Dev.Team saw a Taskboard made out of paper as too much overhead for a distributed Team. It really was of no help during the Daily: it took long to create new Tasks, the wrong Stories were accidentally discussed, it took ages to scroll down etc. Also, the tool did not place a maximum limit on the amount of characters that could be typed within a Task. I sometimes felt as if the simplicity of Tasks was ruined and turned into electronic essays or lists of reminders. The size of a sticky note limits exactly that. Honestly, if I could build my own electronic Taskboard, I would have a very long list of requirements, such as being able to see the whole board at once, allowing the writing of dots on Tasks that were not finished on the previous day (exclamation marks just don&#8217;t do it for anyone), better print views, simplicity of moving Stories into a Sprint, being able to read the titles of User Stories immediately etc.</p>
<p><strong>Christof B.:</strong> I agree with my colleagues, but in the end, I believe that it doesn&#8217;t really matter what tool you‘re using, as long as everyone in the Dev.Team can work with it at the same time. This means that i.e. physical Taskboards should really have cameras set on them at all times and electronic tools should allow all Team members to see the moving of a Task at all locations at the same time. In future, this should work much more easily, as high-quality video conference systems will become more readily available on the market. However, I also believe that the Team constellation should have an impact on the choice of tooling: if the Product Owner and maybe some consulting architects are placed at one location, and the ScrumMaster plus his Dev.Team at another, I would most certainly say that a Taskboard made out of paper suffices. A picture of the Daily can then be sent to the PO every now and again.</p>
<p><strong>Stephanie G.: I believe I can sum up and prioritize your suggestions in the following way:</strong></p>
<p><strong>#1 choice: Separate Taskboards made out of paper and sticky notes hung up on the wall at each location.</strong></p>
<p><strong>#2 choice: Paper Taskboard at main location with constant live-stream to screens hung up in other locations.</strong></p>
<p><strong>#3 choice: Electronic Taskboard with instant synchronisation (no tool preference).</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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</ol></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was würden Yoda, Dschingis Khan und Goethe zu Agile sagen?</title>
		<link>http://borisgloger.com/2013/03/25/was-wurden-yoda-dschingis-khan-und-goethe-zu-agile-sagen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 05:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Good to know]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie agile ist unsere Vergangenheit, wie agile die Sci-Fi-Zukunft? Wie agile waren und sind Jedi-Ritter, waren mongolische Kriegsherren, große Denker, Poeten und Genies? Ich habe mich auf die Suche gemacht und folgende Zitate von großen Persönlichkeiten der Geschichte zusammengefasst. In dem einen oder anderen Zitat fand ich durchaus einen agilen Ansatz. Ob empirischer Prozess à &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/03/25/was-wurden-yoda-dschingis-khan-und-goethe-zu-agile-sagen/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie agile ist unsere Vergangenheit, wie agile die Sci-Fi-Zukunft? Wie agile waren und sind Jedi-Ritter, waren mongolische Kriegsherren, große Denker, Poeten und Genies? Ich habe mich auf die Suche gemacht und folgende Zitate von großen Persönlichkeiten der Geschichte zusammengefasst. In dem einen oder anderen Zitat fand ich durchaus einen agilen Ansatz. Ob empirischer Prozess à la <span style="color: #ff9900;"><em>&#8220;doing as a way of thinking&#8221;</em></span>, Umgang mit Fehlern, der Weg der kleinen Schritte, inspect &amp; adapt oder Innovation &#8211; in jedem Zitat steckt ein kleines oder großes Stück <strong>Agile</strong>.</p>
<p>Viel Spaß mit meinem Agile-ABC:</p>
<ol>
<li>Gl<strong>a</strong>ube nicht, d<strong>a</strong>ss ein Ort zu weit entfernt ist &#8211; gehe nur los und du wirst <strong>a</strong>nkommen; denke nicht, es sei zu schwer &#8211; tu es einfach! (Dschingis Kahn)</li>
<li>Es ist ein großer Vorteil im Le<strong>b</strong>en, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu <strong>b</strong>egehen. (Winston Churchill)</li>
<li>Man löst keine Probleme, indem man sie auf Eis legt. (Winston <strong>C</strong>hurchill)</li>
<li><strong>D</strong>enken ist interessanter als Wissen, aber nicht als Anschaun. (Johann Wolfgang von Goethe)</li>
<li>Kl<strong>e</strong>ine Tat<strong>e</strong>n, di<strong>e</strong> man ausführt, sind b<strong>e</strong>ss<strong>e</strong>r als groß<strong>e</strong>, di<strong>e</strong> man plant. (G<strong>e</strong>org<strong>e</strong> Catl<strong>e</strong>tt Marshall jun.)</li>
<li>Einen <strong>F</strong>ehler machen und sich nicht bessern: Das erst heißt <strong>f</strong>ehlen. (Konfuzius)</li>
<li>Man muss Unmö<strong>g</strong>liches verlan<strong>g</strong>en, um das Mö<strong>g</strong>liche zu erreichen. (Otto von Bismarck)</li>
<li>Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Sie die <strong>h</strong>undertprozentige Verantwortung für Ihr Tun überne<strong>h</strong>men. (Dante Alig<strong>h</strong>ieri)</li>
<li>Zw<strong>i</strong>schen e<strong>i</strong>nem der führt und e<strong>i</strong>nem der folgt, untersche<strong>i</strong>det <strong>I</strong>nnovation. (Steve Jobs)</li>
<li>Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, von <strong>j</strong>eher anerkannt, von <strong>j</strong>eher geübt, nicht eingesehen von einem <strong>j</strong>eden. (<strong>J</strong>ohann Wolfgang von Goethe)</li>
<li>Eine Veränderung bewir<strong>k</strong>t stets eine weitere Veränderung. (Niccolo Machiavelli)</li>
<li>Wer darauf besteht, a<strong>ll</strong>e Faktoren zu überb<strong>l</strong>icken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden. (Henri-Frédéric Amie<strong>l</strong>)</li>
<li>Alles auf ein<strong>m</strong>al tun wollen zerstört alles auf ein<strong>m</strong>al. (Georg Christoph Lichtenberg)</li>
<li>Wirklich i<strong>nn</strong>ovativ ist ma<strong>n</strong> <strong>n</strong>ur da<strong>nn</strong>, we<strong>nn</strong> ei<strong>n</strong>mal etwas da<strong>n</strong>ebe<strong>n</strong>gega<strong>n</strong>ge<strong>n</strong> ist. (Woody Alle<strong>n</strong>)</li>
<li>Denken ist wunderv<strong>o</strong>ll, aber noch wunderv<strong>o</strong>ller ist das Erlebnis. (<strong>O</strong>scar Wilde)</li>
<li><strong>P</strong>läne sind nichts. <strong>P</strong>lanung ist alles. (Dwight D. Eisenhower)</li>
<li>Der größte Feind der <strong>Q</strong>ualität ist die Eile. (Henry Ford)</li>
<li>Liebe<strong>r</strong> Fehle<strong>r</strong> <strong>r</strong>iskie<strong>r</strong>en, als Initiative ve<strong>r</strong>hinde<strong>r</strong>n. (Reinha<strong>r</strong>d Mohn)</li>
<li>Die Ablehnung eine<strong>s</strong> Ri<strong>s</strong>iko<strong>s</strong> ist für ein Unternehmen da<strong>s</strong> größte Ri<strong>s</strong>iko. (Reinhard Mohn)</li>
<li>D<strong>u</strong> gewinnst nie allein. An dem Tag, an dem d<strong>u</strong> was anderes gla<strong>u</strong>bst, fängst d<strong>u</strong> an z<strong>u</strong> verlieren. (Mika Pauli Häkkinen)</li>
<li>Wer nichts <strong>v</strong>erändern will, wird auch das <strong>v</strong>erlieren, was er bewahren möchte. (Gustav Heinemann)</li>
<li>Wir ha<strong>tt</strong>en eine <span style="color: #ff9900;"><strong>s</strong></span>ehr einfache Ausrüs<strong>t</strong>ung und sehr primi<strong>t</strong>ive Kle<strong>tt</strong>er<strong>t</strong>e<span style="color: #ff9900;"><strong>c</strong></span>hniken. Das Einzige, was wir wi<span style="color: #ff9900;"><strong>r</strong></span>klich gut konn<strong>t</strong>en, war, eine St<span style="color: #ff9900;"><strong>u</strong></span>fe nach der anderen in Schnee und Eis zu schneiden. In aller Bescheidenhei<strong>t</strong> kann ich sagen, dass wir darin Wel<strong>t<span style="color: #ff9900;">m</span></strong>eis<strong>t</strong>er waren, einfach immer die nächs<strong>t</strong>e kleine Stufe zu schneiden, die uns erlaub<strong>t</strong>e, den nächs<strong>t</strong>en kleinen Schri<strong>tt</strong> Rich<strong>t</strong>ung Ziel zu machen.&#8221; (Sir Edmond Hillary)</li>
<li><strong>W</strong>ege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)</li>
<li>Gib mir 6 Stunden einen Baum zu fällen, und ich werde die ersten 4 mit dem Schärfen der A<strong>x</strong>t verbringen. (Abraham Lincoln)</li>
<li>Unmöglich vorher zu sehen, die Zukunft ist. (<strong>Y</strong>oda)
<div id="attachment_19223" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://borisgloger.com/wp-content/uploads/2013/03/512px-Yodas_Pickup_Truck.jpg"><img src="http://borisgloger.com/wp-content/uploads/2013/03/512px-Yodas_Pickup_Truck-300x225.jpg" alt="" title="512px-Yoda's_Pickup_Truck" class="size-medium wp-image-19223" height="225" width="300" /></a>
<p class="wp-caption-text">by Gareth Simpson</p>
</div>
</li>
<li><strong>Z</strong>wei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel <strong>Z</strong>eit und Arbeit gesteckt hat, wieder weg<strong>z</strong>uwerfen. (Albert Einstein)</li>
</ol>
<p>Mein Lieblingszitat hier ist die Nummer 22 von Sir Edmund Hillary. Immer in kleinen Schritten unterwegs und durch das Beschreiten des Wegs ans Ziel kommen. Volle Konzentration im Hier und Jetzt, volle Hingabe, Commitment, ein Einsatz mit Beharrlichkeit, Disziplin und Selbstverantwortung oder auch wie Beppo der Straßenkehrer in Michael Endes &#8220;Momo&#8221; sagt:</p>
<p>&#8220;Siehst du, Momo&#8221;, sagte er dann zum Beispiel, &#8220;es ist so: M<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>nchmal hat man eine sehr lan<span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>e Straße vor s<span style="color: #ff9900;"><strong>i</strong></span>ch. Man denkt, die ist so schreck<span style="color: #ff9900;"><strong>l</strong></span>ich lang; das kann man ni<span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>mals sch<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>ffen, denkt man.&#8221; Er blickte eine Weile schwei<span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>end vor s<strong>i</strong>ch hin, dann fuhr er fort: &#8221;Und dann fängt man an, sich zu beei<span style="color: #ff9900;"><strong>le</strong></span>n. Und man eilt sich immer mehr. Jedes M<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>l, wenn man aufblickt, sieht man, dass es <span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>ar n<span style="color: #ff9900;"><strong>i</strong></span>cht weniger wird, was noch vor einem<span style="color: #ff9900;"> <strong>l</strong></span>i<span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>gt. Und m<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>n stren<span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>t s<strong>i</strong>ch noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Sch<strong>l</strong>uss ist man ganz auß<span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>r Puste und k<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>nn nicht mehr. Und die Straße lie<span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>t <span style="color: #ff9900;"><strong>i</strong></span>mmer noch vor einem. So darf man es nicht machen.&#8221; Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: &#8221;Man darf nie an die ganze Straße auf einma<strong>l</strong> d<span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>nken, verstehst du? M<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>n muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzu<span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>, an den nächsten Besenstr<strong>i</strong>ch. Und immer wieder nur an den nächsten.&#8221; Wieder hie<span style="color: #ff9900;"><strong>l</strong></span>t <span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>r inne und überlegte, ehe er hinzufügte: &#8221;D<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>nn macht es Freude; das ist wichti<span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es se<strong>i</strong>n.&#8221; Und aberma<span style="color: #ff9900;"><strong>l</strong></span>s nach <span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>iner langen P<span style="color: #ff9900;"><strong>a</strong></span>use fuhr er fort: &#8221;Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die <span style="color: #ff9900;"><strong>g</strong></span>anze Straße gemacht hat. Man hat gar n<strong>i</strong>cht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.&#8221; Er nickte vor sich hin und sagte absch<span style="color: #ff9900;"><strong>l</strong></span>ieß<span style="color: #ff9900;"><strong>e</strong></span>nd: <span style="color: #ff9900;">&#8220;<strong>Das ist wichtig.</strong>&#8220;</span></p>
<p>Welches ist euer Lieblingszitat in Bezug auf Agile und Co? Lasst es mich wissen, ich freu mich drauf! <img src="https://wiki.borisgloger.com/s/de_DE-1988229788/4107/2dc2223027d89dca2a608ee3f1c532937863ead6.76/_/images/icons/emoticons/smile.png" data-emoticon-name="smile" alt="(Lächeln)" /></p>
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</ol></p>
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		<title>Definition of Socks</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 05:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Krehoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntagnachmittag bei uns zu Hause. Ein Haufen gewaschener Wäsche türmt sich auf dem Sofa. Jetzt nehmen wir uns die Socken vor. Mein Sohn weiß aus seinen eigenen Beobachtungen, wie das geht. Er nimmt sich scheinbar willkürlich zwei Socken heraus, legt sie vergleichend übereinander, zerrt und zupft an ihnen, sagt dabei &#8220;rollen, rollen, rollen&#8221;, und wirft &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/03/11/definition-of-socks/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Sonntagnachmittag bei uns zu Hause. Ein Haufen gewaschener Wäsche türmt sich auf dem Sofa. Jetzt nehmen wir uns die Socken vor. Mein Sohn weiß aus seinen eigenen Beobachtungen, wie das geht.</p>
<p>Er nimmt sich scheinbar willkürlich zwei Socken heraus, legt sie vergleichend übereinander, zerrt und zupft an ihnen, sagt dabei &#8220;rollen, rollen, rollen&#8221;, und wirft sie dann in die Wäschebox zurück.</p>
<p>Damit ist für ihn der Prozess abgeschlossen, und er sieht hochzufrieden aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin da mit meiner Definition of Done schon etwas weiter. Anders als bei meinem Sohn, ist bei mir in etwa 90% der Fälle der Vergleichstest erfolgreich: Ich erwische das richtige Paar Socken. Zugegeben: Meistens bleiben danach Einzelgänger übrig, aber da steckt der Wurm an anderer Stelle im Prozess. Nicht mein Problem. Außerdem schaffe ich es, die Sockenpaare so zusammenzurollen, dass sie miteinander verbunden bleiben. Letzer Arbeitschritt, bevor ich fertig bin: Der Transport der Sockenpaare in die Schublade des Kleiderschranks.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An einer Definition of Done können wir ablesen, wie viele nachgelagerte Schritte zwischen dem Produkt (Reinigungszyklus Socken) und seiner qualitativ einwandfreien Nutzung (dem Tragen) stehen.</p>
<p>Auf dem untersten (weil anfänglichen) Level steht die Sammlung, gefolgt vom Waschgang. Dann kommen das Aufhängen, das Trocknen, das Sortieren, und schließlich das Einräumen. Auf jedem dieser Level lassen sich unterschiedlich hohe Qualitätsansprüche festlegen. Wichtig ist für mich, dass die Socken sauber sind und einen angenehmen, unaufdringlichen Duft verbreiten, dass sie richtig trocken werden, und dass ich sie morgens mit minimalstem Aufwand und ohne böse Überraschungen wieder verwenden kann. Außerdem sollen sie möglichst geschmeidig sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ginge es nach dem Qualitätsanspruch meines Sohnes, müsste ich jeden Morgen die passenden Sockenpaare selber ausfindig machen. Dieser Arbeitsschritt bleibt mir nach meiner Definition of Done erspart, denn ich habe das Level der Bündelung schon erreicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist damit das Ende der qualitativen Fahnenstange erreicht? Sicher nicht. Ich bin farbenblind und stehe morgens meist im Dunkeln auf. Da kann es durchaus passieren, dass die Sockenfarbe nicht zu der des Anzuges passt. Oder dass ich im Laufe des Tages ein Loch in der Socke entdecke. Beides ist unangenehm und vermeidbar. Ich könnte meine Definition of Done anheben und festlegen, dass die Sockenpaare, nach Farben gebündelt, in unterschiedlichen Schubladen landen. Ich könnte einen Qualitätstest verlangen, so dass vor der Bündelung meine Socken auf noch so kleine Perforationen untersucht werden.</p>
<p>Beides ist sicher machbar, aber nicht unbedingt sinnvoll. Ich bräuchte dann vielleicht einen größeren Kleiderschrank mit mehr Schubladen. Und für den Qualitätstest gingen dann vom Sonntag Nachmittag nicht dreißig, sondern sechzig Minuten drauf. Das will ich nicht, denn so wichtig ist mir der Reinigungszyklus meiner Socken dann auch wieder nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich für mich, über Automatisierung nachzudenken. In vielen Ländern waschen die Menschen ihre Kleidung immer noch am Fluss, das ist mir erspart geblieben. Unsere Waschmaschine erledigt das fast von selber. Aber warum muss ich immer in den Keller runter, die Wäsche an die Leine hängen, um dann zwei Tage später wieder den umgekehrten Weg zu gehen? Da gehen insgesamt bestimmt 40 Minuten drauf und meinen Sohn kann ich nicht alleine oben lassen. Ich erkenne: Da habe ich technische Schulden akkumuliert. Einen eigenen Wäschetrockner kann ich mir nicht leisten (kein Platz), aber so ein kombinierter Wäsche-/Trockenautomat wäre schon toll. Das aber wäre keine kleine Investition, das Geld würde an anderer Stelle fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also muss ich schnell entscheiden: Wäschereinigungszyklus verbessern? Pro: Mehr Zeit am Sonntag mit der Familie. Contra: So teuer, dass wir uns in den Urlaub in den Alpen nicht leisten könnten. Wie kann ich mich da entscheiden, ob ich unsere begrenzten Ressourcen dafür investieren soll?</p>
<p>Na klar! Ich muss priorisieren! Aber nach welchen Kriterien? Durch den Kauf des kombinierten Trockenautomaten verzichte ich auf den Urlaub und spare statt dessen manuellen Aufwand beim Waschen. In Scrum gesprochen: Meine Velocity sinkt (ich bekomme weniger Funktionalitäten in die Hand), dafür steigt die Qualität eines bestehenden Prozesses.</p>
<h2>Welche Investition ist die bessere?</h2>
<p>Ich nehme zur Berechnung mein kostbarstes Kriterium: Zeit. Wenn ich durch den kombinierten Trockenautomaten 15 Minuten pro Wochenende spare, dann macht das knappe 14 Stunden Zeiteinsparung pro Jahr aus. Verglichen mit fünf Tagen in den Alpen ist das lächerlich.</p>
<p>Es fällt mir diesmal leicht, eine Entscheidung zu treffen. Wenn ich aber morgen das teure Markenwaschmittel kaufe, wird mich wieder das schlechte Gewissen befallen. Sollte ich statt dessen nicht besser für eine neue Waschmaschine sparen, ehe die alte eines Tages für immer den Geist aufgibt und mich mit meiner schmutzigen Wäsche alleine lässt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Vision ist mir heute jedenfalls klar geworden: Einen Haushalt zu haben, den ich auf Knopfdruck bedienen kann, um mich danach entspannt zurückzulehnen und die schönen Dingen dieses Lebens zu tun. Vielleicht wurde auf der CEBIT ja was Spannendes präsentiert. Die müssen sich ja mitterweile schon Gedanken zum modernen Haushalt gemacht haben. Vielleicht hat das Web 3.0 Textilien sogar schon abgeschafft und mein Problem damit erledigt. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
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		<title>Wie schreibe ich eine User Story oder anders gefragt: Was nützt mir der Nebel?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 07:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum Artefacts]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg zur User Story fällt vielen erstmal schwer und zwar an der Stelle, an der man es eigentlich nicht erwarten sollte: Beim Formulieren des Nutzens. Wir sind so darauf getrimmt Funktionen zu beschreiben, dass uns der Nutzen implizit bewusst ist, jedoch anfangs nicht zu greifen erscheint. Einen Nutzen zu beschreiben und ihn in Worte &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/03/01/wie-schreibe-ich-eine-user-story-oder-anders-gefragt-was-nutzt-mir-der-nebel/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weg zur User Story fällt vielen erstmal schwer und zwar an der Stelle, an der man es eigentlich nicht erwarten sollte: Beim Formulieren des Nutzens. Wir sind so darauf getrimmt Funktionen zu beschreiben, dass uns der Nutzen implizit bewusst ist, jedoch anfangs nicht zu greifen erscheint. Einen Nutzen zu beschreiben und ihn in Worte zu fassen fällt schwer, es ist wie das Greifen nach einem Nebelfaden, der kurz vor der Berührung zerstäubt.</p>
<p>Im Nebel, so fühlen sich viele Teams, wenn sie Anforderungen ohne Nutzen übergeben bekommen. Sie müssen anfangen die Schemen, die geschrieben stehen, zu interpretieren. Den Nutzen in den Sätzen, Zusammenhängen zu finden, die Schwaden zu durchtrennen und zu entwirren. Gelingt es, dann haben wir bestenfalls eine Funktion mit einer Interpretation des Nutzens und wir können hoffen, dass die Beteiligten miteinander reden, um zu validieren, ob die Funktion auch den gewünschten Nutzen erfüllt.</p>
<h3>&#8220;Gib mir einen Nutzen und ich gebe dir die Funktion dazu, die Du dir wünscht.&#8221;</h3>
<p>Das ist mein persönlicher Leitspruch und auch meine Empfehlung, wenn es darum geht, User Stories zu schreiben. Fangt mit den Fragen &#8220;Wer&#8221; und &#8220;Wozu&#8221; an und schreibt diese auf. Startet beispielsweise so:</p>
<p>&#8220;<em>Als Stammkunde Ralf Müller möchte ich &#8230;, damit ich erkenne, ob meine Bestellung erfolgreich im System eingegangen ist.</em>&#8220;</p>
<p>Wenn ihr eine gute Idee habt, dann schreibt noch die Frage nach dem &#8220;Was&#8221; dazu, also die Funktion:</p>
<p>&#8220;<em>Als Stammkunde Ralf Müller möchte ich eine Benachrichtigung, damit ich erkenne, ob meine Bestellung erfolgreich im System eingegangen ist.</em>&#8220;</p>
<p>Am besten ist es, wenn ihr das &#8220;Was&#8221; gemeinsam mit eurem Entwicklungsteam klärt. Verstehen sie den Nutzen, dann werden Sie eine Funktion finden, die den Nutzen erfüllt. Spätestens im <a href="http://borisgloger.com/2013/01/18/willkommen-zum-candle-light-dinner-sprint-planning-1/" rel="nofollow">Sprint Planning 1</a> sollten die Anforderungen dann geklärt werden. Vielleicht schlägt das Entwicklungsteam neben der E-Mail Benachrichtigung und der direkten Anzeige auf der Folgeseite noch das Versenden einer Benachrichtigung per Blumenstrauß vor &#8211; wer weiß.</p>
<p>Um der angesprochenen Funktion etwas mehr Gestalt zu geben, formuliert ihr noch <a href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/" rel="nofollow">Akzeptanzkritierien</a>. Dadurch könnt ihr den Rahmen aufspannen und vorgeben, was minimal erfüllt werden muss &#8211; nicht mehr, aber auch nicht weniger. Auch diese Kriterien klärt ihr gemeinsam mit dem Entwicklungsteam und zwar im Dialog und zwar von Angesicht zu Angesicht. Vom Entwicklungsteam lasst ihr dann <a href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/" rel="nofollow">Akzeptanztests</a> bzgl. der  <a href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/" rel="nofollow">Akzeptanzkritierien</a> aufstellen. Ein Kriterium könnte in unserem Beispiel sein:</p>
<p>&#8220;<em>Die Bestätigung erfolgt auf zwei Kommunikationskanälen. Ein Kommunikationskanal ist im System, der andere der Postweg.</em>&#8220;</p>
<h3 id="WieschreibeichUserStoriesoderandersgefragt:WasnütztmirderNebel?-WarumsolltedasEntwicklungsteamdieFunktionausformulieren?">Warum sollte das Entwicklungsteam die Funktion ausformulieren?</h3>
<p>Das ist für mich implizit eine Frage nach der Reife des Teams. Jedes Entwicklungsteam lernt am eigenen Produkt die Fachdomäne, in der es sich bewegt und wird über die Zeit zum Domänenspezialisten. Das ist jedoch nur ein Grund, ein wichtigerer ist der folgende: Jedes Team weiß am besten, wie sich der gewünschte Nutzen im System am besten abbilden lässt. Ein cross-funktionales Team zeigt hier seine Stärken, jedoch kennt jedes andere Entwicklungsteam es auch besser als der Kunde bzw. die meisten User. Man fragt sie nur zu selten.</p>
<p>Ein Grund hierfür ist sicherlich, dass die User sich nicht die Fragen stellen müssen, die ein Teammitglied sich stellt, zum Beispiel: &#8220;Wie passt die Funktion in das Konzept der Anwendung?&#8221;, &#8220;Muss ich hier auch die Funktionen A, B und C berücksichtigen?&#8221; Ein Entwicklungsteam hat einen ganz anderen Kontext zum Produkt, das es entwickelt. Dieser muss aufgebaut werden.</p>
<h3 id="WieschreibeichUserStoriesoderandersgefragt:WasnütztmirderNebel?-WasbenötigteineguteUserStoryjetztnoch?">Was benötigt eine gute User Story jetzt noch?</h3>
<p>Wir haben das normale Format mit Wer, Was, Wozu &#8211; also: Als &lt;Persona&gt; möchte ich &lt;Funktion&gt;, damit ich &lt;Nutzen&gt;. Wir haben <a href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/" rel="nofollow">Akzeptanzkritierien</a> , die aufzeigen, was minimal geliefert werden muss. <a href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/" rel="nofollow">Akzeptanztests</a>, die das Entwicklungsteam ausformuliert und die aufzeigen, dass die <a href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/" rel="nofollow">Akzeptanzkritierien</a> erfüllt werden. Was fehlt?</p>
<p>Es ist der Nebel.</p>
<p>In unserem Beispiel ist der Nebel zuerst der leere Funktionsteil. Hier muss Kommunikation erfolgen, damit geklärt wird was selbst der Platzhalter Benachrichtigung später konkret heißen soll. Konkret gesagt ist der Nebel keine Worthülse, die beliebig interpretiert werden darf, trotzdem ist der Nebel die Unklarheit auf dem Weg zur Implementierung.</p>
<p>Eine User Story ist ein Anlass zur Konversation. Das bedeutet, wir benötigen eine gewisse Unstabilität in der User Story, damit eine Konversation, ein Dialog entstehen kann. Wir brauchen Unschärfe. Hier brauchen wir allerdings die Art von Nebel, die nicht verschleiert. Nicht der Nebel, der durch schöne Worte und vermeintliche Vollständigkeit und die stumpfe Präzision eines Löffels uns denken lässt: &#8220;Alles steht hier geschrieben, genau das brauchen wir so wie es formuliert wurde.&#8221; Nein, wir brauchen den Nebel, der uns fragen lässt: &#8220;Hey, sollen wir lieber links oder rechts gehen, ich bin mir gerade nicht ganz sicher.&#8221; Software-Entwicklung ist zu großen Teilen ein Kommunikationsproblem und zu genaue Anweisungen verstärken dieses Problem. Bei zu genauen Anweisungen fragen wir nicht mehr nach, die Kommunikation versiegt.</p>
<p>Für viele von Euch ist die Fahrt, der Spaziergang im Nebel erstmals ungewohnt, lasst ihn trotzdem zu und lasst Euch drauf ein. Es ist faszinierend, was nach kurzer Zeit vor einem auftaucht und welche Überraschungen und Details einem ins Auge fallen, die man aus der Ferne, selbst mit Weitblick, nicht hätte erkennen können.</p>
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</ol></p>
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		<title>Kopfstandkino Risiko</title>
		<link>http://borisgloger.com/2013/02/22/kopfstandkino-risiko/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 06:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum Values]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Agile, Scrum und Risiken. Drei Dinge für mich, die zusammengehören. Hohes Risiko, hoher Gewinn, aber eben auch hohes Risiko. Wir vermeiden gerne Risiken, weil uns der Zugang fehlt. Wir arbeiten lieber darum herum, statt zu scheitern. Wenn ich Risiken angehen möchte, dann brauche ich zumindest einen Zugang, der mir einen kontrollierten Rahmen bietet. Einen Zugang, &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/02/22/kopfstandkino-risiko/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://borisgloger.com/2012/08/31/agiles-risikomanagement-mit-scrum-emport-euch/" rel="nofollow">Agile, Scrum und Risiken</a>. Drei Dinge für mich, die zusammengehören. Hohes Risiko, hoher Gewinn, aber eben auch hohes Risiko. Wir vermeiden gerne Risiken, weil uns der Zugang fehlt. Wir arbeiten lieber darum herum, statt zu scheitern. Wenn ich Risiken angehen möchte, dann brauche ich zumindest einen Zugang, der mir einen kontrollierten Rahmen bietet. Einen Zugang, der mir hilft Entscheidungen zu treffen und mich unterstützt, kleine Fehler zu machen, statt einen großen.</p>
<p>Was macht agil nun anders? Agil stellt Risiken auf den Kopf &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. Jedes Risiko lässt sich als Chance formulieren, viele Risiken können als Eintrag im Product Backlog landen. Als Features, deren Nutzen es zu testen gilt, als minimal lieferfähiges Produkt (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Minimum_viable_product" rel="nofollow">minimum viable product</a>) über das sich der Mark testen lässt. Statt Risiken zu verwalten, tritt man dem Risiko entgegen, bereitet sich auf eine epische Schlacht mit ihm vor und begrüßt die Erkenntnisse, die auf dem Weg warten. Auf dem Weg heißt: <a href="http://borisgloger.com/2012/11/12/nach-dem-start-erkennt-man-das-wichtigste/" rel="nofollow">nach dem Start</a>.</p>
<h2 id="KopfstandkinoRisiko-Software-AnforderungenerfassenundweitergebenisteinKommunikationsproblem">Software-Anforderungen erfassen und weitergeben ist ein Kommunikationsproblem</h2>
<p>Scrum ist ein Kommunikationsrahmen. Ein Rahmen, in dem mehr und mehr Beteiligte angehalten werden, miteinander zu sprechen und wertschätzend zu kommunizieren. Ein Rahmen, in dem ritualisiert alle relevanten Beteiligten eingebunden werden, damit ein gemeinsames Bild entstehen kann. Wir klären gemeinsam die Anforderungen. Angefangen im <a href="http://borisgloger.com/2013/01/18/willkommen-zum-candle-light-dinner-sprint-planning-1/" rel="nofollow">Sprint Planning 1</a>: Hier holen wir uns die Personen hinzu, die uns genau sagen können, was gewünscht ist. Im <a title="Daily Scrum" href="http://borisgloger.com/2013/02/20/die-herausforderung-und-das-daily-scrum/">Daily Scrum</a><span style="color: #ff9900;"><a title="Daily Scrum" href="http://borisgloger.com/2013/02/20/die-herausforderung-und-das-daily-scrum/"><span style="color: #ff9900;"></span></a></span> halten wir Kontakt mit ihnen und optimalerweise nutzen wir die Zeit nach dem <a title="Daily Scrum" href="http://borisgloger.com/2013/02/20/die-herausforderung-und-das-daily-scrum/">Daily Scrum<span style="color: #ff9900;"><span style="color: #ff9900;"><span style="color: #333333;"></span></span></span></a>, um Rückfragen zu klären. Spätestens im Review zeigen wir, was umgesetzt wurde. An diesem Punkt kommt die Erkenntnis ins Spiel und wir können den Nutzen validieren. Wichtig ist jedenfalls: &#8221;Die Personen, die eine Software wollen, müssen mit den Personen kommunizieren, die die Software bauen.&#8221; (<a href="https://twitter.com/gojkoadzic" rel="nofollow">Gojko Adzic</a>)</p>
<p>Je weniger Kommunikation stattfindet, desto höher das Risiko, dass wir das Falsche liefern. Dass wir zwar technisch einwandfrei liefern, jedoch nicht das liefern, was der Kunde möchte. Oder in anderen Worten, wie <a href="https://twitter.com/gojkoadzic" rel="nofollow">Gojko Adzic</a> es sagt: &#8220;I am getting more and more convinced every day that communication is, in fact, what makes or breaks software projects. Programming tools, practices and methods are important, but if the communication fails then the rest ist just painting the corpse.&#8221;</p>
<p>Also gehen Sie das größte Risiko &#8220;<strong>Kommunikation</strong>&#8221; an und starten Sie mit einem Prozess, der die Kommunikation in den Vordergrund rückt: Scrum!</p>
<p>Wie Scrum im Detail mit Risiken umgeht finden Sie unter anderem in diesem Artikel: <a href="http://borisgloger.com/2012/08/31/agiles-risikomanagement-mit-scrum-emport-euch/" rel="nofollow">Agiles Risikomanagement mit Scrum &#8211; empört Euch!</a></p>
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</ol></p>
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</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sprint Retrospektive &#8211; es kann noch viel verbessert werden (Teil 1)</title>
		<link>http://borisgloger.com/2013/02/12/die-sprint-retrospektive-es-kann-noch-viel-verbessert-werden-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 06:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[ScrumMaster]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Retrospektive gehört zu den Nachzügler-Meetings im Scrum-Flow. Erst 2004, auf dem Scrum Gathering in Wien (vgl. Gloger, 2011, S. 180f.), erlebte die Agile Community die eigentliche Geburtsstunde des Meetings und es etablierte sich fortan zum unverzichtbaren Bestandteil des Scrum-Prozesses, weil Retrospektiven, fragt man Esther Derby, vor allem eins mit Teams tun: „Keep improving“ (Derby &#38; &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/02/12/die-sprint-retrospektive-es-kann-noch-viel-verbessert-werden-teil-1/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die Retrospektive gehört zu den Nachzügler-Meetings im Scrum-Flow. Erst 2004, auf dem Scrum Gathering in Wien (vgl. Gloger, 2011, S. 180f.), erlebte die Agile Community die eigentliche Geburtsstunde des Meetings und es etablierte sich fortan zum unverzichtbaren Bestandteil des Scrum-Prozesses, weil Retrospektiven, fragt man Esther Derby, vor allem eins mit Teams tun: <em>„Keep improving“</em> (Derby &amp; Larsen, 2006, S. 2).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Retrospektiven haben das Ziel, auf der Grundlage des Erlebten (des vergangenen Sprints), Maßnahmen für die Zukunft (den nächsten Sprint) zu generieren, die sowohl die Arbeitsabläufe verbessern sowie  störende Blockaden (Impediments) identifizieren, analysieren und beheben sollen. Um das zu erreichen, stehen zwei Fragen im Fokus der Betrachtung: „Was lief gut?“ und „Was könnte verbessert werden?“ &#8211; Erfolgsfaktoren und Potentiale.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In meinen täglichen Beobachtungen erkenne ich sowohl in der Moderation als auch in der methodisch, didaktischen Führung des Meetings jede Menge „Luft nach oben“. In diesem Beitrag möchte ich daher das Augenmerk auf die oben bereits erwähnten Schritte 3 (finde funktionierende Prozesse) und 4 (finde nicht-funktionierende Prozesse) (vgl. Gloger, 2011, S. 184ff.) richten. Hier offenbart sich leider ein Trend, den ich nicht nur nicht gutheißen kann, sondern der meines Erachtens auch für eine gewinnbringende Retrospektive kontraproduktiv ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die sechs Schritte einer erfolgreichen Retrospektive setzen einen stringenten und lückenlosen Ablauf voraus:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schritt 1: Schaffe Sicherheit</p>
<p>Schritt 2: Sammle Fakten</p>
<p>Schritt 3: Finde funktionierende Prozesse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Separator</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Schritt 4: Finde nicht-funktionierende Prozesse</p>
<p>Schritt 5: Leite Veränderungen ein</p>
<p>Schritt 6: Entscheide über die Wichtigkeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu diesem gehört, dass zwischen Schritt 3 und Schritt 4 ein Zwischenschritt, der sogenannte <strong>Separator</strong>, eingesetzt werden soll. Dieser hat den Zweck, den „<em>gemeinsamen Denkraum</em>“ (a.a.O, S. 188f.) kurz zu verlassen, um eine spürbare Trennung der beiden Teile „gut“ und „verbesserungswürdig“ zu erreichen. Boris Gloger empfiehlt dafür kreative Arbeitstechniken und betont, dass er mit dem Zwischenschritt „<em>keine Kaffeepause</em>“ meint. Leider ist es aber allzu häufig so, als würde man zu einem kleinen Kind mit erhobenem Zeigefinger sagen: „Fass die Herdplatte nicht an!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der <strong>Separator</strong> wird entweder für eine Kaffeepause genutzt oder es wird einfach darauf verzichtet. In beiden Fällen, im zweiten noch mehr als im ersten, verstärkt sich das Risiko, dass die positiven Effekte und Energien (rewards) aus Schritt 3 nicht konserviert werden und durch die nachfolgende Rückschau der nicht-funktionierenden Prozesse, also negative Erlebnisse (threats), sich sogar neutralisieren können. Daher lautet mein deutlicher Appell an alle ScrumMaster und Retrospektiven-Facilitator: <strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Baut in eure Retrospektiven einen Separator ein, der mehr als ein Durchlüften der Räumlichkeiten ist oder Zeit für einen Toilettengang lässt!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich möchte euch eine etablierte und gleichzeitige aufheiternde und alle Beteiligten aktivierende Kreativtechnik für euren nächsten <strong>Separator</strong> vorstellen: den <strong>Options Run</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Was brauchst du dafür?</em></p>
<ul>
<li>Einen 5 Meter langen Streifen aus Kreppband (auf dem Boden als Linie geklebt)</li>
</ul>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>Was hast du als ScrumMaster zu tun?</em></p>
<ul>
<li>Alle Teammitglieder inkl. ScrumMaster stehen an einem Ende der Kreppbandlinie (Start). Die Linie versteht sich als Brücke über einen Fluss. Ziel ist es, ans andere Ende des Ufers zu gelangen. Allerdings gibt es für die Überquerung Constraints.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Constraints</em></p>
<ul>
<li>Der ScrumMaster muss als Letzter ans andere Ufer.</li>
<li>Jedes Überqueren ist mit einem Lob (Applaus) zu versehen und verdient die Wertschätzung des gesamten Teams.</li>
<li>Bei jeder weiteren Überquerung muss eine neue/andere/eigene Art der Überquerung gewählt werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sinn und Zweck des Option Runs</em></p>
<ul>
<li>Wertschätzung der Leistung jedes Teammitglieds</li>
<li>Jede (neue) Lösung ist gut, richtig, besonders. Es gibt kein Falsch!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Variante</em></p>
<ul>
<li>Das Team wählt die kreativste Form der Überquerung aus und der Sieger erhält einen kleinen Preis.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>In<a title="Sprint Retrospektive Teil 2" href="http://borisgloger.com/2013/02/14/die-sprint-retrospektive-es-kann-noch-viel-verbessert-werden-teil-2/"><strong> Die Sprint Restrospektive &#8211; es kann noch viel verbessert werden (Teil 2)</strong></a> stelle ich euch noch andere kreative Ideen für energiereiche Separatoren vor und weise auf weitere typische Fallstricke in der Retrospektive hin.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Literatur</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;">Derby, E. und Larsen, D. (2006). <a title="Making Good Teams Great" href="http://www.amazon.de/Agile-Retrospectives-Making-Pragmatic-Programmers/dp/0977616649/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1360499853&amp;sr=8-1">Agile Retrospectives: Making good teams great.</a> The Pragmatic Programmers.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Gloger, B. (2011). <a title="Scrum" href="http://www.amazon.de/Scrum-Produkte-zuverl%C3%A4ssig-schnell-entwickeln/dp/3446433384/ref=sr_1_cc_2?s=aps&amp;ie=UTF8&amp;qid=1360499919&amp;sr=1-2-catcorr">Scrum &#8211; Produkte verlässig und schnell entwicklen.</a> Hanser.</span></p>
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</ol></p>
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</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Null-Fehler-Software</title>
		<link>http://borisgloger.com/2013/01/24/null-fehler-software/</link>
		<comments>http://borisgloger.com/2013/01/24/null-fehler-software/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 07:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina Klessmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Product Owner]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft wirft das Vorgehen nach Scrum ein paar Fragen und viele Diskussionen zum Thema &#8220;Umgang mit Bugs&#8221; auf. Manch einer mag sagen, dass die unten formulierten Regeln unrealistisch sind und man sie deshalb von vornherein ignorieren kann. Ich bin jedoch der Meinung, dass man sich dann daran erinnern sollte, warum man mit Scrum entwickeln will. &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/01/24/null-fehler-software/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wirft das Vorgehen nach Scrum ein paar Fragen und viele Diskussionen zum Thema &#8220;Umgang mit Bugs&#8221; auf. Manch einer mag sagen, dass die unten formulierten Regeln unrealistisch sind und man sie deshalb von vornherein ignorieren kann. Ich bin jedoch der Meinung, dass man sich dann daran erinnern sollte, warum man mit Scrum entwickeln will. Es gibt doch etwas, was man verändern will, sei es Time to Market reduzieren, Kundenzufriedenheit erhöhen, Qualität der Software verbessern oder oder oder &#8230; Und diese &#8211; zugegeben nicht einfach zu erreichenden &#8211; Veränderungen treten nunmal in der Regel nicht ein, wenn man so weitermacht wie bisher.</p>
<p>Scrum ist dabei ein Gesamtkonstrukt, das uns hilft, diese herausfordernden Ziele zu erreichen. Cherrypicking ist dabei zwar wie in allen anderen Bereichen nett, wird aber nicht die vollumfängliche Verbesserung bringen, die man sich wünscht &#8211; leider oft mit dem Fazit, dass Scrum versagt hat. Der Umgang mit Bugs ist da nur ein Beispiel von vielen.</p>
<p><strong>Daher hier &#8211; ganz in der gewohnten Scrum-Manier &#8211; ein paar ganz einfache Regeln!<br />
</strong></p>
<h2>Bugs<br />
<strong></strong></h2>
<h4>Bugs werden sofort gefixt!</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Bugs sollten innerhalb von 24 Stunden gefixt sein! Ja, dafür muss im Zweifel ein bereits angefangener Task unterbrochen werden. Solange der Fehler nicht behoben ist, kann die Story nicht abgeschlossen werden. Das Gleiche gilt für Broken Builds, fehlgeschlagene Tests etc.</li>
<li>Häufiger Einwand: Was ist mit Bugs, bei denen das Fixing länger dauert? Zumindest innerhalb der ersten 24 Stunden anfangen und sich dann fragen, was im Vorfeld schiefgelaufen ist.</li>
</ol>
<h4>Ein Bug ist ein Bug ist ein Bug &#8211; und damit ein FEHLER!</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Wir liefern fehlerfreie Software am Ende des Sprints!</li>
<li>Keine Klassifizierungen in major oder minor oder high, medium low (notwendig). Ist es ein Bug, dann siehe Regel 1. Ist es eine neue Funktionalität &#8211;&gt; ins Backlog priorisieren! Es werden keine Bugs zurück ins Backlog geschoben und für spätere Sprints &#8220;aufgehoben&#8221;!</li>
<li>Häufiger Einwand: Nur Laien behaupten, dass es fehlerfreie Software gibt.
<ul>
<li>Mag sein, dass das Laien behaupten. Allerdings schließt das nicht aus, dass es das oberste, immer, ständig, absolut angestrebte Ziel ist, das es zu erreichen gilt. Und das sollte doch auch der Anspruch eines Teammitgliedes in einem Entwicklungsteams sein, oder? Lasst uns gute Arbeit machen und nicht Zeit mit Ausreden verschwenden!</li>
</ul>
</li>
</ol>
<h4>Create a bug lane!</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Fügt über der Taksboard-Lane für die erste Story eine Bug Lane ein. Nehmt für Bugs eine andere Post-it-Farbe (Rot bietet sich an).</li>
<li>Häufiger Einwand: Macht es nicht mehr Sinn, die Bugs den Stories zuzuordnen?
<ul>
<li>Die Arbeit in Scrum ist prioritätenbezogen: Was oben steht, wird zuerst bearbeitet. Außerdem sollte sowieso nur die oberste Story in progress sein, so dass die Zuordnung sowieso stimmt.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<h4>Das Team bekommt einmal so viel Zeit wie es braucht, um es richtig zu machen!</h4>
<ul>
<li>Unter Berücksichtigung des Level und der Definition of Done kann das Team so viele Stories pullen, wie es glaubt fehlerfrei liefern zu können. Ist die Freiheit berücksichtigt, kann jedoch auch verlangt werden, dass fehlerfrei geliefert wird und man nicht zusätzlich zu so viel Zeit wie man braucht noch mehr Zeit braucht!</li>
</ul>
<h2 type="_moz" id="Null-Fehler-Software-Calls/Hotfixes/ChangeRequests: ">Calls / Hotfixes / Change Requests</h2>
<p>Manche Teams, die auf Scrum umstellen, haben bereits produktive Systeme zu betreuen &#8211; sei es in Form von Maintenance, Calls, Hotfixes, vom Kunden entdeckte Bugs oder auch Change Requests. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie man mit solchen Änderungen am besten umgeht.</p>
<h4>Calls haben sich über Jahre angesammelt, der Überblick ist verloren gegangen? Der Call Stack kann nicht mehr abgearbeitet werden, sondern nimmt mit jedem Sprint zu?</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Alle Calls löschen!</li>
<li>Mit der Einführung von Scrum sollten alle Calls gelöscht werden. Ab diesem Zeitpunkt werden alle neuen Calls konsequent sofort behoben (siehe Beschreibung oben). Dauert das Beheben, Ändern oder Hinzufügen von Funktionalität zu lange, muss das System neu geschrieben werden.</li>
</ol>
<h4>Kunden bezahlen einen fixen Betrag zur Wartung der Software und erwarten daher sofortige Änderungen!</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Der PO entscheidet über Priorisierung und Funktionalität!</li>
<li>In diesem Fall muss oft zuerst genau definiert werden, was unter Maintenance fällt und in welchem Zeitraum diese abgearbeitet werden müssen (sofern es vertraglich festgelegt ist). Oft versucht der Kunde, neue Funktionalität und Change Requests als Maintenance einzubringen. Hier muss der PO die notwendigen Abgrenzungen und Entscheidungen treffen. Auf jeden Fall sollte Transparenz darüber geschaffen werden, wie viele Ressourcen und wie viel Zeit durch die Maintenance-Zahlungen des Kunden zur Verfügung stehen würden. Danach kann sich die Zeit richten, die das Team pro Sprint für Maintenance-Aufgaben nutzen kann (z.B. immer an den ersten oder letzten zwei Tagen eines Sprints). Hier sollte aber wieder darauf geachtet werden, dass es eine Teamleistung ist und diese timeboxed abläuft.</li>
</ol>
<h4>Der Kunde meldet Fehler im Live-System, die seine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen und verlangt sofortiges Hotfixing!</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Für den Fehler entschuldigen und sofort beheben!</li>
<li>Halten sich diese Hotfixes im Rahmen, können sie vom Team im laufenden Sprint bearbeitet werden. Umgang wie mit neu entdeckten Fehlern (siehe oben). Nimmt das Hotfixing die gesamte Zeit in Anspruch, sollte eine grundlegende Überarbeitung angestoßen werden.</li>
</ol>
<h4>Es gibt eine überschaubare Menge an Bugs, diese können jedoch nicht in einem Sprint abgearbeitet werden. Das Team, das die Bugs fixen muss, ist nicht für die Produktion der Fehler verantwortlich.</h4>
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>Mit dem Product Owner ein Bug-Burn-Down vereinbaren!</li>
<li>Wie viele offene Defects gibt es und bis wann will man sie gelöst haben? Beispiel: 100 Bugs in 10 Sprints -&gt; 10 Bugs pro Sprint werden gefixt. In der restlichen Zeit wird Funktionalität entwickelt. So schafft man einen Übergang zu einer fehlerfreien Software und bestraft das Scrum-Team nicht damit, ausschließlich die Fehler der anderen beheben zu müssen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um diesen Umgang mit Fehlern zu ermöglichen und Fehler möglichst früh zu erkennen, gehört daher das nötige Handwerkzeug zur Basisausrüstung eines Entwicklungsteams:</p>
<ul>
<li>Continuous Integration</li>
<li>Den eigenen Code in der eigenen Entwicklungsumgebung fehlerfrei laufen lassen</li>
<li>Absichern des Codes durch automatisierte Unit-Tests</li>
<li>Systematische Integration des unit-getesteten Codes in die Teamumgebung und Systemintegrationsumgebung &#8211; sofortige Behebung von entstehenden Fehlern</li>
</ul>
<p>Erst hier ist die Entwicklungsphase abgeschlossen. Erst dann bekommt der (interne oder externe) Kunde die Software.</p>
<ul>
<li>Laufen des Codes auf der User Acceptance Test Umgebung</li>
</ul>
<div>Und immer dran denken: weniger diskutieren, mehr fixen <img src="https://wiki.borisgloger.com/s/de_DE/3391/c989735defd8798a9d5e69c058c254be2e5a762b.71/_/images/icons/emoticons/wink.png" data-emoticon-name="wink" alt="(Zwinkern)" /></div>
<p><strong><br />
</strong></p>
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</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Couchgespräche &#8211; User Acceptance Test vs. User Acceptance Criteria</title>
		<link>http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/</link>
		<comments>http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 06:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>

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		<description><![CDATA[User Acceptance Criteria Moderator User Acceptance Test Willkommen zu unserem heutigen Couchgespräch. Heute sind zu mir bei Gast zu meiner Linken Frau User Acceptance Criteria und zu meiner Rechten Herr User Acceptance Test. Schön, dass Sie beide den Weg hierher gefunden haben. Hallöchen, freut mich sehr hier zu sein! Servus alle miteinand! Man sagt ihnen &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2013/01/08/couchgesprache-user-acceptance-test-vs-user-acceptance-criteria/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3><strong>User Acceptance Criteria</strong></h3>
</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;">
<h3><strong>Moderator</strong></h3>
</td>
<td>
<h3><strong>User Acceptance Test</strong></h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong>Willkommen zu unserem heutigen Couchgespräch. Heute sind zu mir bei Gast zu meiner Linken Frau User Acceptance Criteria und zu meiner Rechten Herr User Acceptance Test. Schön, dass Sie beide den Weg hierher gefunden haben.</strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td>Hallöchen, freut mich sehr hier zu sein!</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"></td>
<td>Servus alle miteinand!</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong>Man sagt ihnen nach, dass Sie beide so gleich sind, dass Sie oft verwechselt werden? Unterscheiden Sie sich wirklich in so wenigen Punkten?</strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"></td>
<td>Ach ja, das ist tatsächlich so &#8211; wobei wir uns schon sehr unterscheiden können. Ich bin ja eher so der Detailmensch. Ich zeige konkret, wie etwas funktioniert und ob etwas funktioniert. D. h. mit mir zusammen überprüft man, ob eine Story richtig gebaut wurde.</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;">Richtig gebaut ist natürlich sehr wichtig und wissen Sie, was mindestens genauso wichtig ist? Und zwar herauszufinden, ob etwas auch so funktioniert wie erwartet. D. h. wurde denn die richtige Story gebaut? Die Details von Herrn Acceptance Test benötigen wir, damit wir erkennen, ob wir auch das Richtige geliefert haben.</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"></td>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong>Okay, bitte nochmal kurz zum mitschreiben. Ich glaube nämlich, Sie haben mich jetzt abgehängt: Die richtige Story richtig gebaut &#8211; oder wie war das jetzt?</strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;">Naja, fast. In der Konsequenz muss beides übereinstimmen. Nur so haben wir korrekt geliefert. Wobei man hier noch etwas genauer werden kann. Herr Acceptance Test ist dafür zuständig, dass etwas technisch korrekt funktioniert, d. h. lauffähig ist.</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong></strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;">Das nennt man dann Verifikation.</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;">Richtig! Ich hingegen bin die abstraktere von uns beiden. Für mich ist wichtig, ob etwas fachlich richtig ist. Soll heißen: Mit mir validiert man, ob wir den gewünschten Nutzen erfüllen.</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong></strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;">Ich hätte da noch ein anderes Beispiel, das uns bei unserer Unterscheidung helfen kann.</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong>Nur zu gerne!</strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;">Okay. Also bei mir ist das so: Mit mir kann das Team dem Product Owner zeigen, dass das, was es sich vorgenommen hat, korrekt umgesetzt wurde. Ich liefere die Testfälle, die das Team zum Beispiel im Review zeigt. Frau User Acceptance Criteria hingegen tritt den Beweis an, dass der Product Owner auch das liefert, was der Benutzer benötigt. Nur weil wir eine Funktion liefern, die funktioniert, heißt das nicht &#8211; und das wissen wir nur zu gut &#8211; dass wir auch das wirklich geliefert haben, was der Kunde braucht.</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong>Danke, jetzt haben Sie viel von Unterschieden geredet. Was haben Sie denn gemeinsam?</strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;">Ach ja, da gibt es einiges. Manchmal kommt es mir vor, als wären wir ein altes Ehepaar.</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong></strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;">Oder ein altes Paar Socken, bei dem eine Socke ein paar Löcher hat.</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;">Alles in allem haben wir die Essenz der Funktion gemeinsam. Man kann z. B. aus mir Anforderungen ableiten, die dann mit Herrn User Acceptance Test verifiziert werden können. In diesem Fall gebe ich die grobe Richtung vor, während Herr User Acceptance Test dem Team hilft, die Entscheidung des Teams sichtbar zu machen.</td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong></strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;">Richtig, allerdings geht es auch anders herum. Wenn man erst einmal weiß, was man alles testen möchte, dann fällt einem auch sehr schnell auf, wozu man das möchte. In diesem Fall führe ich das Team hin zur Frau User Acceptance Criteria. Ach ja, wir treffen uns immer und immer wieder.</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
<td style="background-color: #dcdcdc;"><strong>Ich denke, fürs Erste habe ich soweit verstanden. Ich hoffe, unseren Zulesern geht das auch so. Vielen Dank an Sie beide dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ausführlich Rede und Antwort zu stehen. Vielleicht können wir bald noch einmal an diese Unterhaltung anknüpfen.</strong></td>
<td style="background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Das Burndown-Chart &#8211; 10 Gründe dafür</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 06:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agile Techniques]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum Artefacts]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Burndown-Chart dient in Scrum dem Reporting, aber das ist lange nicht alles. Einzelne Elemente in Scrum verstärken sich gegenseitig und das Burndown-Chart ist eines davon. Hier 10 Punkte, warum das Burndown-Chart den Scrum-Flow bereichert: Es zeigt die Leistung eines Teams innerhalb eines Sprints. D. h. es zeigt an, wie viel Funktionalität bereits fertiggestellt und &#8230; <a class="nowrap" href="http://borisgloger.com/2012/12/03/das-burndown-chart-10-grunde-dafur/">weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="Das Burndown-Chart - ein Anreizsystem" href="http://borisgloger.com/2012/09/19/das-burndown-chart-ein-anreizsystem/">Burndown-Chart</a> dient in Scrum dem Reporting, aber das ist lange nicht alles. Einzelne Elemente in Scrum verstärken sich gegenseitig und das Burndown-Chart ist eines davon. Hier 10 Punkte, warum das Burndown-Chart den Scrum-Flow bereichert:</p>
<ol>
<li>Es zeigt die Leistung eines Teams innerhalb eines Sprints. D. h. es zeigt an, wie viel Funktionalität bereits fertiggestellt und lieferfähig ist.</li>
<li>Es hilft dem Team, den inneren Schweinehund zu überwinden, indem das Team täglich angespornt wird, die Funktion fertigzustellen. Es setzt täglich einen Reflektionspunkt für das Team und fördert den Fokus auf das zu Liefernde.</li>
<li>Es verstärkt das <a title="Das Burndown-Chart - ein Anreizsystem" href="http://borisgloger.com/2012/09/19/das-burndown-chart-ein-anreizsystem/">Anreizsystem</a> der Lieferung, da nur fertiggestellte Funktionen gemessen und dadurch belohnt werden.</li>
<li>Es dient der Transparenz gegenüber dem Management. Das Management kann jederzeit ablesen, ob und wie viel ein Team liefern wird.</li>
<li>Es bringt Teams dazu, offen mit der eigenen Arbeit umzugehen. Hier dient es als wichtiges Startsignal, um Offenheit im Unternehmen zu fördern. Wer transparent mit seinem Arbeitsfortschritt umgeht, der fördert auch die Kooperationsbereitschaft zwischen Teams und Abteilungen.</li>
<li>Es zeigt an, dass ein Team unter Last steht und nicht gestört werden darf. Dabei hilft es vor allem, den Sprint stabil zu halten und keine Ad-Hoc-Anforderungen mit aufzunehmen.</li>
<li>Es zeigt auf, wenn an zu vielen Dingen parallel gearbeitet wird.</li>
<li>Es lässt das Team den eigenen Erfolg feiern. Täglich einmal auf dem Burndown-Chart nach unten oder ab unter die Solllinie &#8211; einfach ein tolles Gefühl.</li>
<li>Es dient als Diagnosemittel, bspw. zeigt es Verzug auf. Wenn es hakt, dann sieht man es hier. Das Burndown-Chart bringt Verzug symptomatisch ans Licht, egal ob es an Impediments liegt, das Team parallel an mehreren Geschichten gleichzeitig arbeitet oder gar etwas komplett anderes macht.</li>
<li>Es zeigt auf, wenn Stories zu groß geschnitten sind. Eine weitere Ursache, die das Burndown-Chart zu Tage fördert, sind überdimensionierte User Stories. Ist eine Story zu groß, so erkennt man das auch an der Flatline auf dem Burndown-Chart.</li>
</ol>
<p>Das Burndown-Chart lässt sich auch sehr gut in <a title="The Retrospective in Scrum" href="http://borisgloger.com/2012/07/30/the-retrospective-in-scrum/">Retrospektiven</a> und Reviews einsetzen. Hier dient es als Anstoß für Diskussionen. Nutzt das Burndown-Chart dafür, euren Blick kurz aus dem Tagesgeschäfts zu heben, durchzuatmen und euren Blick auf das Produkt und die versprochene Lieferung schweifen zu lassen. In diesem Sinne: Burn it down baby!</p>
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</ol></p>
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