Seit mehr als einem Jahr setzt der E-Postbrief Scrum ein, verteilt auf die zwei Standorte Bonn und Berlin. Ich spreche heute mit Jens. Jens hat nach einem Jahr als ScrumMaster die Rolle des CompanyScrumMasters am Standort Bonn übernommen. Er steht uns gerne für die Schilderungen seiner Erfahrungen mit Scrum zur Verfügung, bevor es wieder heißt: … weiterlesen →
Author Archives: David Holzer
Sed quis custodiet ipsos custodes oder braucht es einen Company ScrumMaster?
Die lateinische Frage “Sed quis custodiet ipsos custodes” heißt übersetzt: “Aber wer bewacht die Wächter?” Die von Juvenal, einem römischen Satiriker (58 – 140), aufgeworfene Frage trifft den Nagel auf den Kopf, wenn man nach der Berechtigung der Rolle des Company ScrumMasters (CSM) fragt. Aber was ist ein Company ScrumMaster überhaupt? Was unterscheidet ihn von … weiterlesen →
Der ScrumMaster im Sprint Review oder warum Ja-Aber-Sager ein Impediment sind
In meinen Beobachtungen des Daily Business von Scrum-Teams stoße ich in regelmäßigen Abständen auf ein interessantes, aber auch bedenkenswertes und manchmal ärgerliches Phänomen. Viele ScrumMaster kommen beim Sprint Review ihrer essentiellen Verantwortung als Meeting Facilitator, Change Agent und Servant Leader nur bedingt nach. Immer wieder erlebe ich, dass das Sprint Review vom ScrumMaster als eine … weiterlesen →
ScrumMaster und gleichzeitig Teammitglied – ein Oxymoron
Ich mag unterschiedliche Meinungen. Ich halte fachliche Diskussionen für immens wichtig, wenn man sich und seinen Horizont erweitern möchte und die Tiefe einer Problemstellung ergründen will. Manchmal finde ich es sogar noch gewinnbringender, Diskurse von Menschen zu bestimmten Themen nur beobachten zu dürfen – aus der Adlerperspektive Fakten, Stimmungen und Argumente durch den Raum fliegen … weiterlesen →
Die Sprint Retrospektive – es kann noch viel verbessert werden (Teil 2)
In Teil 1 „Die Sprint Retrospektive – es kann noch viel verbessert werden“ habe ich euch die Übung „Options Run“, als eine Möglichkeit vorgestellt, den Separator in eurer Retrospektive sinnstiftend auszufüllen. Heute habe ich für euch drei weitere Ideen, wie ihr Farbe in eure Separator-Time bekommt. Snap-the-ball Was auf den ersten Blick kinderleicht aussieht, entpuppt … weiterlesen →
Die Sprint Retrospektive – es kann noch viel verbessert werden (Teil 1)
Die Retrospektive gehört zu den Nachzügler-Meetings im Scrum-Flow. Erst 2004, auf dem Scrum Gathering in Wien (vgl. Gloger, 2011, S. 180f.), erlebte die Agile Community die eigentliche Geburtsstunde des Meetings und es etablierte sich fortan zum unverzichtbaren Bestandteil des Scrum-Prozesses, weil Retrospektiven, fragt man Esther Derby, vor allem eins mit Teams tun: „Keep improving“ (Derby & … weiterlesen →
Gute ScrumMaster können Emotionen erkennen oder die Wahrheit steht uns ins Gesicht geschrieben
Vor kurzem kam nach einem Review, bei dem ich Gast war, ein ScrumMaster auf mich zu und fragte, ob und wenn ja, woran er erkennen könne, wie sich seine Teammitglieder, Review-Besucher oder Gesprächspartner gerade fühlen. Mit seiner Frage verband er die Annahme, dass ich als Psychologe und Coach doch sicher immer genau weiß, was mein … weiterlesen →