Vor ein paar Tagen habe ich wieder mal irgendwo gelesen, dass man doch im Backlog unterbringen müsse, dass das Team eine Entwicklungsumgebung, Testumgebung, Architektur etc. bräuchte und aufbauen müsste.
Das steht so in den ersten agilen Büchern, im ersten Buch von Ken und gehörte zu den Überlegungen, die wir, also die ersten Scrum Adopters, zwischen 2001 und 2005 gehabt haben.
Wir hatten uns geirrt. Es hat sich in den letzten 5 Jahren gezeigt, dass es nicht zielführend ist, wenn man technisch motivierte Backlog Items schreibt.
Probleme, die auftreten:
- Was ist wichtiger, das Feature oder die Entwicklungsumgebung?
- Der PO versteht diese Stories nicht.
- Es sind keine Stories.
- Das Team kann keine Velocity basierend auf solchen User Stories schreiben.
- uvm
Heute, in meinem CSM Kurs in München, werden wir sicher wieder diese Frage vorfinden und ich kann euch versichern, dass meine Antwort immer die Gleiche sein wird: NEIN! IM BACKLOG SIND AUSSCHLIESSLICH FEATURES (also anwenderzentrierte Stories). Das hat sich bewährt und Teams zum Erfolg geführt.