On 05.09.2008, at 15:43, Andreas Thiel wrote:

[... ]Bugs, die einen Sprint verlassen haben, priorisiere ich im PB, sie bekommen aber keine Story Points. Neue Stories (neue Aspekte) schon. D.h. Bugs reduzieren die Velocity. Schließlich hat man bereits Story Points für die fehlerhafte Story eingeheimst, sie ist aber noch nicht fertig (“Definition of Done”). [...]

So und dann darf sich der PO aussuchen, ob er ein Bug gefixt bekommt, oder ein neues Feature.

Das haben wir anfänglich auch so gemacht, aber das führt in die falsch Richtung.

Ein Bug wird vom Team gefixt. Wenn der Bug auftritt, dann ist das das Problem des Teams, nicht mehr des POs.
Ein CTO in Südafrika ist konsequent gewesen. Bugs darf das Team in seiner Freizeit fixen. Er zahlt dafür nicht mehr.
Ergebnis: Die haben keine Bugs mehr.

Best Regards/Viele Grüße

Boris Gloger

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„Mut“ ist jener Wert von Scrum, mit dem sich Boris Gloger am stärksten identifiziert. Er hat in seinem eigenen Leben keine Angst vor radikalen Entscheidungen und vor dem Glauben an eine Idee. Für kein Geld der Welt würde er sich Regeln unterwerfen, die keinen Sinn machen. Er glaubt an Scrum, weil es nicht nur bessere Produkte, sondern auch eine bessere und menschlichere Arbeitswelt schaffen kann.